Faszien-Distorisions-Modell: Mit Inversionstherapie gegen Rückenschmerzen

| 14. Feb. 2011

Mit der auf dem Faszien-Distorsions-Modell basierenden Inversionstherapie werden bei Rückenschmerzen bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Wir erklären, was dahinter steckt.

Das Faszien-Distorsions-Modell (FDM) beschreibt eine noch relativ junge Methode zur Schmerztherapie in der Medizin. FDM wird bei Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates eingesetz, unter anderem bei Schulterschmerzen, Knieschmerzen, Sportverletzungen und vor allem auch bei Rückenschmerzen (Bandscheibenvorfall, Arthrose, Hexenschuss etc.).

Faszien-Distorsions-Modell – was ist das?

Faszien sind bindegewebeartige Strukturen und nach dem FDM der Schlüssel zur Diagnose und Behandlung körperlicher Beschwerden. Die Medizin erkennt bereits die wichtige Rolle der Faszien im Körper an und unterstützt damit den Ansatz des FDM.

Distorsionen sind Verdrehungen und Verrenkungen. Faszien-Distorsionen sind daher anatomische Veränderungen von Faszien, die zu körperlichen Beschwerden führen. Jede Faszien-Distorsion kann durch richtige Behandlungstechniken prinzipiell korrigiert werden.

Der Mensch steht bei der FDM-Diagnose im Vordergrund

Das Faszien-Distorsions-Modell wurde vom US-amerikanischen Notfallmediziner und Osteopathen Dr. Stephen Typaldos entwickelt und 1991 erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Typaldos entwickelte ein innovatives Diagnosekonzept, das auf der Eigenwahrnehmung des Menschen basiert. Gestik und Worte bei der Beschreibung des Leidens durch den Patienten dienen dem Therapeuten als Anhaltspunkt, um die entsprechenden faszialen Distorsionen zu entdecken und direkt behandeln zu können.

Diese Methode hilft Patient wie Therapeut gleichermaßen: Der Patient lernt, seiner eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Und der Therapeut kann die Anleitung des Patienten strikt verfolgen und so unerwünschten Nebenwirkungen vorbeugen.

Inversionstherapie gegen Rückenschmerzen

Auf der Plattform heilpraxisnet.de wird von einem internationalen FDM-Kurs in Tokio berichtet. Dort wurde die Inversionstherapie als spezifische Behandlung bei Rückenschmerzen vorgestellt.

Die Inversionstherapie behandelt sogenannte Faltdistorsionen – also dreidimensionale Verformungen der sogenannten Faltfaszien. Betroffene klagen dabei meist über Schmerzen bei langem Stehen oder bei Bewegung, haben dabei aber keine nennenswerten Bewegungseinschränkungen.

Zur Behandlung werden so genannte Inversionsgeräte und Gummibälle eingesetzt. Inversionsgeräte wirken der Schwerkraft entgegen, indem Patienten auf einer Liege mit den Füssen fixiert und um 180 Grad gedreht werden.

An den Gummibällen werden die Patienten zusätzlich in Rücken- Bauch- oder Seitenlage im Bereich der Wirbelsäule gestreckt. Gerade bei chronischen Rückenschmerzen empfiehlt sie die Inversionstherapie als wirksames Mittel für Therapeuten, wie die Dozentin Marjorie Kasten beim Kongress in Tokio erklärte.

Die Rückenhelfer sagen: Mit dem Faszien-Distorsions-Modell werden bei Rückenschmerzen bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Eine Liste der zertifizierten FDM-Therapeuten für Österreich, Deutschland und die Schweiz finden Sie auf der Website der European Fascial Distortion Model Association.

Liste von zertifizierten FDM-Therapeuten»

Mehr zu FDM auf der Website der European Fascial Distortion Model Association»

heilpraxisnet.de | Inversionstherapie gegen Rückenschmerzen»

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Kommentare (2)

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