Pessimisten haben länger Kreuzweh

| 10. Feb. 2011

Wer sich für einen hoffnungslosen Rücken-Patienten hält, kann auch tatsächlich mit langsamerer Heilung rechnen.

Eine an der Universität von Alberta durchgeführte Studie stützt den Verdacht, dass der erfolgreiche Kampf gegen Rückenschmerzen im Kopf anfängt. Im Rahmen der Studie wurden Rückenschmerz-Patienten beobachtet, die sich bereits in einer Rehabilitations-Einrichtung in Behandlung befanden. Dabei stellte sich heraus: Viele der Patienten rechneten in Interviews mit einer sehr langen Genesungszeit. Der Grund: Sie waren davon überzeugt an chronischen Rückenschmerzen zu leiden.

Doug Gross, einer der Leiter der Studie: „Viele Menschen gehen davon aus, dass Rückenschmerzen ein Leiden sind, das sie für den Rest ihres Lebens begleiten werden.“

Fataler Kreislauf behindert Heilung

Damit beginnt ein fataler Kreislauf, der die Heilung tatsächlich verlangsamt. Gross: „Wenn Menschen zur Überzeugung gelangen, dass ihre Wirbelsäule degeneriert und sich daran nichts mehr ändern lässt, tendieren sie eher dazu, nichts dagegen zu unternehmen.“

Soll heißen: Sie entscheiden sich für Ruhe und wenig Bewegung, umsich zu schonen. Ein fataler Fehler, wie führende Rückenspezialisten immer wieder betonen: Das beste Mittel gegen Rückenschmerzen ist Bewegung und ein aktives Leben.

TheGateway.ca | Research shows perception of chronic back pain can affect recovery time»

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