Bono Vox: “Ich konnte kaum mehr gehen”

| 21. Okt. 2010
Bono Vox, Sänger von U2, Porträt mit Sonnenbrille

Bono Vox von U2 hatte im Mai 2010 eine Rückenoperation. Foto: Ulrika Törning, Lizenz: Creative Commons BY-SA 2.0

Im Mai 2010 musste Bono Vox, Sänger der irischen Rockband U2, in München an seiner Wirbelsäule notoperiert werden.

Ein Bandscheibenvorfall hatte den U2-Sänger außer Gefecht gesetzt. Er hatte höllische Schmerzen. Die Welttournee seiner Band war in Gefahr. Und der Bayern-München-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, an der er sich damals in seiner Not wandte, empfahl ihm sofort eine Notoperation.

Gewebe im Wirbelkanal

Der Faserring um die betroffene Bandscheibe Bonos hatte einen acht Millimeter langen Riss. Dort trat Gewebe aus dem Bandscheibenkern aus und wanderte in den Wirbelkanal. Es drückte auf die Nerven und erzeugte höllische Schmerzen.

Nun hat Bono, der gerade mit seiner Band durch Australien tourt, von seinen damaligen Qualen erzählt. „Ich sagte zwar allen, dass ich mit den Schmerzen zurecht komme, aber in Wahrheit war ich in ziemlich Gefahr. Ich konnte kaum mehr gehen.“

Schnelle Genesung

Zehn Wochen später stand er trotzdem schon wieder auf der Bühne. Als Bühnen-Performer ist Bono Vox in ausgezeichneter köperlicher Verfassung. Unter normalen Umständen und bei schlechterer Konstitution wäre so etwas nicht emfehlenswert.

Der Rückendoktor empfiehlt: Bewunderung für Bono ist angebracht. Doch etwas mehr Schonung nach einer Wirbeloperation wäre viel vernünftiger.

Quelle: Sydney Morning Herald | Bono: „I Was In Grave Danger“»

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