Rauchen erhöht das Risiko für Bandscheibenvorfall

| 19. Jan. 2011

Nicht nur Bewegungsmangel und Übergewicht kann zu einem Bandscheibenvorfall führen: Auch Rauchen ist ein Risikofaktor.

Zu den häufigsen Ursachen eines Bandscheibenvorfalls zählen Übergewicht und Bewegungsmangel. Bei Übergewicht verschiebt sich der Schwerpunkt des Körpers, wegen mangelnder Bewegung sind Bauch- und Rückenmuskulatur nicht stark genug, um zu stützen.

Das Resultat: Die Wand der Bandscheibe wird schwächer und hält dem Druck im Inneren nicht mehr stand. Zuerst wölbt sich die Bandscheibe nach vorne, dann tritt sie aus dem weichen Kern aus (der sogenannte Prolaps).

Doch die Ursachen sind nicht nur physikalisch: Die Bandscheibe hat nämliche keine Blutgefäße. Sie wird daher durch Diffusion und Kapillaren in den Knochenkanälen der Wirbel ernährt. Wer sich wenig bewegt, sorgt daher auch für die Unterernäherung der Bandscheibe – der Grund für immer schwächere Wände.

Risikofaktor Rauchen

Ein weiterer zusätzlicher Risikofaktor, der Bandscheibenvorfälle beschleunigt, ist das Rauchen. Auch Nikotinmissbrauch schädigt die kleinen Blutgefäße in den Wirbelkörpern, die Bandscheiben mit Nährstoffen versorgen.

Die Rückenhelfer sagen: Sie sind Raucher und haben Angst vor einem Bandscheibenvorfall? Dann hilft nur eines: Hören Sie zum Rauchen auf. Ihre Wirbelsäule wird es Ihnen ebenso danken wie Ihre Umgebung.

Foto: James Bowe, Lizenz: CC BY 2.0

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